Managerhaftung

Managerhaftung

Führungskräfte haben eine große Verantwortung gegenüber ihrem Unternehmen, Gesellschaftern, Banken und anderen Dritten („Stakeholdern“). Kommen sie dieser Verantwortung nicht (ausreichend) nach und es entsteht dadurch ein finanzieller Schaden, dann müssen sie persönlich Schadenersatz leisten („Managerhaftung“). Stetige Haftungsverschärfungen und eine aggressive Anspruchsmentalität führen dazu, dass z.B. in Deutschland allein gegen GmbH-Geschäftsführer jährlich über mehrere tausend Schadenersatzprozesse angestrengt werden.

Unabhängig (oder auch im Vorfeld) einer zivilrechtlichen Inanspruchnahme müssen sich Manager mit strafrechtlicher Verfolgung bzw. entsprechenden Ermittlungen auseinandersetzen, z.B. beim Vorwurf der Untreue.

Eigenschadendeckungen für Unternehmen

Eigenschadendeckungen für Unternehmen

Bei der Eigenschadenversicherung fallen versichertes Unternehmen und Begünstigter nicht auseinander, d.h. der Versicherer wickelt den unmittelbaren Schaden direkt mit der Versicherungsnehmerin ab.

Fast zwei Drittel (63 Prozent) der in den letzten zwei Jahren von Wirtschaftskriminalität betroffenen Unternehmen geben als einschlägige Deliktsarten Diebstahl oder Unterschlagung an. 54 Prozent der Betroffenen nennen Betrugs- und Untreuedelikte. Daneben entwickelt sich seit kurzem ein weiterer zukunftsträchtiger Markt rund um die Cyber-Versicherung. Hierbei handelt es sich um eine All-Risk-Police, die sowohl Eigenschäden als auch Drittschäden im Rahmen von Hackerangriffen und Datenverlusten absichert.

Hier bietet FINLEX die folgenden Versicherungsprodukte an, wobei die Cyber-Versicherung aufgrund des umfangreichen Deckungsschutzes eher als Mischprodukt zwischen Eigenschaden- und Haftpflichtversicherung einzuordnen ist.

Beraterhaftung

Beraterhaftung

Der Dienstleistungsbereich stellt in Deutschland rund drei Viertel der Arbeitsplätze und trägt einen Beitrag von 70 Prozent zur gesamten Wertschöpfung bei. Dieser so wichtige Sektor setzt sich dabei aus vielen interessanten und teilweise höchst unterschiedlichen Berufsbildern zusammen, die wiederum eng mit dem produzierenden Sektor verzahnt sind. Auf der einen Seite gibt es viele etablierte und traditionelle Berufsbilder, wie z.B. die der verkammerten Berufe, während auf der anderen Seite, gerade in Zeiten der Digitalisierung, immer wieder neue Dienstleister auf dem Markt kommen. Die jeweiligen Versicherungsmärkte sind dabei entweder seit Jahrzehnten etabliert oder müssen erst an die neu entstehenden Bedürfnisse angepasst werden. Dabei sind Risikoverständnis, Know-How, und der Marktzugang essentiell, um dem anspruchsvollen Klientel und dessen individuellen Risiko gerecht zu werden.

Kapitalmarkt- und Transaktionsrisiken

Kapitalmarkt- und Transaktionsrisiken

Die Absicherung von Kapitalmarkt- und Transaktionsrisiken zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass aufgrund zum Teil enger Zeitfenster der jeweiligen Maßnahme in einem oft sehr volatilen Markt ein Risikotransfer auch kurzfristig umgesetzt werden muss. Zudem sind solche Maßnahmen oft sehr komplex und erfordern eine maßgeschneiderte und bedarfsgerechte Absicherung der unterschiedlichen Interessensgruppen. Regelmäßig besteht hier der Bedarf einer situationsgerechten Moderation und Führung durch einen prozessstarken und in diesem Bereich erfahrenen Risikoberater.
Bei den Versicherungslösungen handelt es sich in der Regel um langjährige Projektpolicen mit einer einmaligen Versicherungsprämie.