Employment Practices Liability-Versicherung (EPL)

Employment Practices Liability-Versicherung (EPL)

Schadenersatzansprüche von Arbeitnehmern gegen den Arbeitgeber bzw. dessen Manager haben seit den neunziger Jahren, insbesondere in den USA, aber auch in anderen Ländern mit einem Common Law Rechtssystem (z.B. Großbritannien, Kanada und Australien), explosionsartig zugenommen.

Was ist versichert?
In den USA handelt es sich z.B. um folgende, von Arbeitnehmern bzw. von Gleichstellungsbehörden geltend gemachte Schadenersatzansprüche:

  • Rechtswidrige Beendigung des Arbeitsverhältnisses (Wrongful Termination)
  • (Sexuelle) Belästigung am Arbeitsplatz ((Sexual) Harassment)
  • Diskriminierung am Arbeitsplatz basierend auf Rasse, ethnischer Herkunft, Religion, Geschlecht, Nationalität, Alter, Behinderung, Familienstand etc. (Employment-Related Discrimination)
  • Rechtswidrig unterlassene Einstellung oder Beförderung (Wrongful Failure to Employ or Promote) sowie rechtswidrige Verhinderung einer Karrieremöglichkeit (Wrongful Deprivation of a Career Opportunity)
  • Diffamierung (Defamation) und rechtswidrig zugefügtes seelisches Leid (Wrongful Infliction of Emotional Distress)
  • Eingriff in die Privatsphäre (Invasion of Privacy)

Eine Employment Practices Liability-Versicherung empfiehlt sich daher insbesondere für Unternehmen mit Tochtergesellschaften bzw. Niederlassungen in den USA, Großbritannien, Kanada und Australien.

Wer versichert?
Gerade angloamerikanische Versicherungsgesellschaften bieten die EPL-Versicherung in Deutschland an. Oftmals empfiehlt sich für die ausländischen Gesellschaften der Versicherungsnehmerin ein englisch sprachiges Bedingungswerk.