Vertrauensschadenversicherung (VSV)

Vertrauensschadenversicherung (VSV)

Eine Vertrauensschadenversicherung schützt Unternehmen vor finanziellen Schäden aus unerlaubten Handlungen. Kein verantwortungsvoller Geschäftsführer sollte sich der Themen Transparenz, Prävention und Absicherung dieses Risikos entziehen. Jährlich entstehen in deutschen Unternehmen Schäden in Milliardenhöhe – Tendenz steigend. Dabei sind die Motive vielschichtig und im Vorfeld schwer zu erkennen. Trotz dieser Entwicklung spielt die Vertrauensschaden-Versicherung gerade im Mittelstand eine eher untergeordnete Rolle. Das Produkt ist meist zu komplex, allerdings ist dieses Produkt für jede Branche und Unternehmensgröße relevant: Opfer einer wirtschaftskriminellen Handlung kann jedes Unternehmen werden!

Was ist versichert?
Die VSV schützt Ihr Unternehmen bei Vermögensschäden, die Ihnen aufgrund vorsätzlich, unerlaubter Handlungen wie z.B. Diebstahl, Unterschlagung oder Betrug entstehen. Auch unmittelbare Schäden aufgrund von Computersabotage oder Geheimnisverrat sind versichert.

Zusätzlich ersetzen viele Versicherer in gewissem Umfang die Kosten, die bei der Rechtsverfolgung oder der Ermittlung des Schadens entstehen.

Wer ist versichert?
In den Versicherungsschutz sind alle Mitarbeiter und Betriebsangehörigen einbezogen, unabhängig davon, ob sie befristet oder unbefristet in Ihrem Unternehmen beschäftigt sind. Dieser Schutz gilt automatisch auch für Personen, die im Auftrag nur vorübergehend in den Geschäftsräumen tätig sind. Der Schutz gilt weltweit und für alle Filialen und Tochtergesellschaften.

Wer versichert?
Nur eine Hand voll Versicherer zeichnet die Vertrauensschadenversicherung in Deutschland. Bei der Schadenregulierung trennt sich aufgrund der häufig in den Versicherungsbedingungen verwendeten, unbestimmten Rechtsbegriffen schnell die Spreu vom Weizen. Hier muss auch der Versicherungsnehmer dem Versicherer „Vertrauen“ entgegenbringen.