Der Rettungsschirm für Manager

Geschäftsmodelle ändern sich heute schneller denn je - wer nicht schnell genug reagiert, hat schon verloren

Die Anforderungen an Organe steigen stetig - und mit ihnen auch die Haftungsrisiken

Die Zahl der Inanspruchnahmen und der Anspruchshöhen nimmt dabei zu

Die rechtlichen Entwicklungen der letzten Jahre, gepaart mit neuen operativen und strategischen Herausforderungen für die Unternehmensleiter, führen zu deutlich mehr persönlichen Inanspruchnahmen.

 

Getreu dem Motto „nach der Globalisierung kommt die Digitalisierung“ werden die Anforderungen an die Entscheidungsträger weiter steigen. Die Vorwürfe gegen die verantwortlichen Organe werden sich auf die gesamte Bandbreite möglicher Pflichtverletzungen stützen, insbesondere bei falscher oder nicht rechtzeitiger strategischer Ausrichtung des Unternehmens an die „neue Welt“.

 

Hinzukommen anspruchsvolle Sondersituationen, wie z.B. Unternehmenskäufe oder -verkäufe, Unternehmensfinanzierungen, Wertpapieremissionen oder krisen- und insolvenznahe Unternehmenssituationen. Für die versicherten Personen hat dies im Versicherungsfall, d.h. im Falle der erstmaligen Inanspruchnahme, weitreichende Folgen.

Globalisierung

Digitalisierung

Compliance

Wettbewerb

Finanzielle Risiken

Das Privatvermögen der versicherten Personen ist nicht nur im Falle eines gerechtfertigten Anspruchs gefährdet. Auch die Abwehr ungerechtfertigter Ansprüche aufgrund der notwendigen spezialisierten Rechtsberatung und -verteidigung ist sehr kostspielig und erreicht bei einem „mittelgroßen“ D&O-Schadenfall schnell einen sechsstelligen Betrag.

Reputationsverlust

Der Reputationsverlust für die versicherte Person kann immens sein, so dass eine aktive Abwehr in vielen Fällen (schon vor dem Eintritt des Versicherungsfalls) betrieben werden muss.

Was ist versichert?
Prüfung der Haftpflichtfrage, Abwehr unberechtigter sowie Befriedigung berechtiger Ansprüche

Wird einem Manager die Verletzung von Pflichten vorgeworfen und ein Anspruch auf Ersatz des durch die vorgeworfene Pflichtverletzung entstandenen Vermögensschadens gestellt (Versicherungsfall), ist es die Aufgabe des D&O-Versicherers die Haftungsfrage zu prüfen, unberechtigte Ansprüche gegen den Manager abzuwehren und – sollte die Abwehr nicht gelingen – den Schadenersatz für den Manager zu leisten.

Prämienschuldner ist das versicherte Unternehmen, aber Bezugsberechtigte sind immer die versicherten Personen

Das Bezugsrecht im Versicherungsfall haben also die Manager selbst. Dem Unternehmen stehen im Versicherungsfall, obwohl es in vielen Fällen selbst der Anspruchsteller ist und die Prämie bezahlt, keine Rechte zu (Ausnahme: Vereinzelt beinhalten D&O-Unternehmensversicherungen Deckungsbestandteile, die auch dem Unternehmen selber als sog. Entity-Deckung zur Verfügung stehen können). Die Kosten des Unternehmens für die rechtliche Verfolgung von Managern sind vom Unternehmen selbst zu tragen und auch nicht anderweitig versicherbar.

Ergänzung des Haftpflichtschutzes durch weitere Deckungsbausteine

Ergänzend zu diesen typischen Funktionen einer Haftpflichtversicherung gibt es in aller Regel weitere Deckungsbestandteile, die den Manager in bestimmten Situationen schützen können (z.B. Übernahme der Rechtskosten bei vorzeitiger Beendigung des Anstellungsvertrages im Vorfeld eines Schadenersatzanspruchs, Strafrechtsschutz, Kosten zur Minderung von Reputationsschäden, etc.).

Wer ist versichert?
Pauschale Versicherung für alle Organe und Führungskräfte der Unternehmensgruppe - weltweit

Die „klassische“ D&O-Konzerndeckung wird vom Unternehmen zugunsten der versicherten Personen abgeschlossen. Diese sind im Wesentlichen:

Mitglieder von Leitungsorganen (Vorstand, Geschäftsführung, etc.)

Mitglieder von Kontrollorganen (Aufsichtsrat, Beirat, etc.)

Weitere Personenkreise, die eine leitende Funktion bzw. besondere Stellung im Unternehmen haben (Generalbevollmächtigte, Prokuristen, leitende Angestellte, Compliance Officer, etc.)

Der Kreis der versicherten Personen besteht (ohne namentliche Nennung) aus allen Personen, die eine der genannten Funktionen in einem versicherten Unternehmen ausüben. Versicherte Unternehmen sind dabei im Wesentlichen die Versicherungsnehmerin und ihre Tochtergesellschaften weltweit.

Mitversicherung von Fremdmandaten muss im vollen Umfang gegeben sein

Neben der Tätigkeit für ein versichertes Unternehmen, sollte eine D&O-Versicherung auch vollen Versicherungsschutz für sog. „Fremdmandate“ gewähren. Damit sind Tätigkeiten in Drittorganisationen gemeint, die der Tätigkeit einer versicherten Person im Sinne der D&O-Versicherung entsprechen und die auf Weisung eines versicherten Unternehmens wahrgenommen werden, bspw. die Tätigkeit in einem Verband oder einem Joint Venture.

 

Die Deckung steht dabei im Anschluss einer etwaigen eigenständigen D&O-Deckung der Drittorganisation.

Wer versichert?

In Deutschland gibt es mittlerweile eine hohe Anzahl von D&O-Versicherern, derzeit ca. 35. Da Unternehmen aufgrund ihrer globalen Aktivitäten und in Zeiten von Compliance zunehmend auch internationale Versicherungsprogramme (sog. Master- und Lokalpolicen) umsetzen sollten, reduziert sich die Anzahl der möglichen „Führungsversicherer“ realistischerweise auf unter zehn.

Eine D&O-Versicherung ist heute fester Bestandteil des Versicherungsportfolios eines Unternehmens, sowohl im Mittelstand als auch bei Großunternehmen und Finanzdienstleistern.

Fakten zur Organhaftung

Schadenersatzansprüche gegen Unternehmensleiter sind sowohl durch das eigene Unternehmen (sog. Innenhaftung) als auch durch Dritte (sog. Außenhaftung) möglich.

Organmitglieder haften für Schäden wegen schuldhaft begangener Pflichtverletzungen mit ihrem gesamten Privatvermögen.

Die Organe eines Unternehmens haften – auch bei Ressorttrennung – gesamtschuldnerisch.

Bereits leichte Fahrlässigkeit genügt, um sich als Organ schadenersatzpflichtig zu machen.

Bei Ansprüchen des eigenen Unternehmens gilt die Beweislastumkehr: Der Anspruchsteller muss lediglich darlegen, dass der eingetretene Schaden auf das Verhalten des Managers zurückzuführen ist – dann wird auch Verschulden vermutet. Um den Anspruch abzuwehren, muss der Manager beweisen, dass er eine Pflichtverletzung nicht schuldhaft begangen hat.

Mindestanforderungen

an eine D&O-Versicherung

Im Schadenfall unterstützt der Versicherer die versicherten Personen bei der Abwehr (Rechtsschutzfunktion) und Befriedigung von Schadensersatzansprüchen (Entschädigungsfunktion), die auf ihr Privatvermögen gerichtet sind (volle Innen- und Außenhaftungsdeckung).

Versicherte Personen sind alle Organe, insbesondere sämtliche gegenwärtige oder ehemalige Mitglieder der Geschäftsleitung und des Aufsichtsrats, aber auch leitende Angestellte, Prokuristen und Compliance-Beauftragte.

Unbegrenzte Rückwärtsversicherung für vor Versicherungsbeginn begangene unbekannte Pflichtverletzungen.

Nachmeldefrist von mindestens 72 Monaten nach Beendigung der Versicherung sowie unverfallbare persönliche Nachmeldefrist nach Ausscheiden von bis zu 120 Monaten.

Möglichkeit zur Wiederauffüllung der Versicherungssumme oder alternativ 2-fache Maximierung möglich.

Sehr weiter und umfassender Katalog an versicherten Kostenbausteinen, welche versicherten Personen bereits vor einer Inanspruchnahme gewährt werden, z.B. im Falle einer Nichtentlastung.

Aktiver Rechtsschutz, PR-Beraterkosten sowie Gehaltsfortzahlungen sind versichert.

Mehrere Zusatzlimite im Falle des Ausschöpfens der Versicherungssumme.

Sehr enger Katalog und abschließender Katalog von anzeigepflichtigen Gefahrerhöhungen.

Enger und transparenter Ausschlusskatalog (keine versteckten Ausschlüsse).

Besitzstandswahrung zur Vorversicherung.

Automatische Übernahme der Kontinuitätsdaten der Vorversicherung, d.h. es wird keine neue Erklärung zur Rückwärtsversicherung benötigt.

Umfangreiche Kontinuitätsgarantie - auch für die Versicherungssumme.

Spezialkonzept

zur D&O-Versicherung

Rechtssicherheit

In einem sich schnell verändernden Markt und Umfeld sind viele D&O-Produkte über Jahrzehnte durch regelmäßig Anpassungen und Erweiterungen gewachsen. Im Rahmen eines solchen Prozesses, kann es einem Versicherungsprodukt ähnlich einem Gebäude ergehen, das durch regelmäßige Um- und Anbauten verändert wird: Es verliert an Stabilität und kann im schlimmsten Fall zusammenbrechen.

 

Bei FINLEX  haben wir unser Konzept von Grund auf der „gründen Wiese“ neu gedacht. Durch unsere langjährige Erfahrung in der Produktentwicklung und Schadenbearbeitung, wissen wir worauf es ankommt.

 

Klare Regelungen im Hinblick auf den Kern der Deckung, insbesondere eine eindeutige Definition des Versicherungsfalls und der damit einhergehende Obliegenheiten, ein enger und transparenter Ausschlusskatalog sowie kundenfreundliche Zurechnungsregelungen, standen aufgrund unserer langjährigeren Schadenerfahrung besonders im Fokus.

Premium-Qualität

Unser Anspruch ist, für alle Risiken und Kundengruppen, proaktiv marktführende, exklusive Versicherungskonzepte zu verhandeln und umzusetzen. Impulse dafür erhalten wir oft von unseren Kunden direkt.

 

Produktinnovationen machen einen Experten nicht nur aus – sie werden von ihm erwartet. Experte sein, bedeutet aber nicht nur vertriebsorientiert neue Versicherungskonzepte zu entwickeln und in den Markt einzuführen, sondern auch deren tatsächlichen Nutzen (selbst)kritisch zu überprüfen und mit dem vermeintlichen Wissensvorsprung, auf dessen Basis die Produkte entstanden sind, verantwortungsvoll umzugehen.

Starke Versicherer

Viele D&O-Produkte am Markt sind über Jahrzehnte gewachsen und wurden in einem sich schnell verändernden Markt und Umfeld, regelmäßig angepasst und erweitert. Im Rahmen eines solchen Prozesses, kann es einem Versicherungsprodukt ähnlich einem Gebäude ergehen, das durch regelmäßige Um- und Anbauten verändert wird: Es verliert an Stabilität und kann im schlimmsten Fall zusammenbrechen.

 

Bei FINLEX  haben wir unser Konzept von Grund auf der „gründen Wiese“ neu gedacht. Durch unsere langjährige Erfahrung in der Produktentwicklung und Schadenbearbeitung, wissen wir worauf es ankommt.

 

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Laufende Überprüfung

Viele D&O-Produkte am Markt sind über Jahrzehnte gewachsen und wurden in einem sich schnell verändernden Markt und Umfeld, regelmäßig angepasst und erweitert. Im Rahmen eines solchen Prozesses, kann es einem Versicherungsprodukt ähnlich einem Gebäude ergehen, das durch regelmäßige Um- und Anbauten verändert wird: Es verliert an Stabilität und kann im schlimmsten Fall zusammenbrechen.

 

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Versicherer unterstützen unsere Konzepte (im Grundvertrag oder Exzedent)

Die FINLEX Spezialkonzepte zur D&O-Versicherung sind Premium-Bedingungswerke. Sie entsprechen den höchsten Marktstandards und werden von allen führenden Versicherern des deutschen Marktes akzeptiert.

Weitere Ausprägungen der D&O-Versicherung

D&O-Selbstbehaltsversicherung

Das Gesetz zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung („VorstAG“) ist seit dem 05.08.2009 in Kraft und führte zur Ergänzung des § 93 Abs. 2 AktG wie folgt:

„Schließt die Gesellschaft eine Versicherung zur Absicherung eines Vorstandsmitglieds gegen Risiken aus dessen beruflicher Tätigkeit für die Gesellschaft ab, ist ein Selbstbehalt von mindestens 10% des Schadens bis mindestens zur Höhe des Eineinhalbfachen der festen jährlichen Vergütung des Vorstandsmitglieds vorzusehen.“
Was ist versichert?

Versichert ist in Höhe der vereinbarten Versicherungssumme der gesetzliche Pflichtselbstbehalt nach § 93 Abs. 2 Satz 3 AktG, den ein Vorstand einer deutschen Aktiengesellschaft zu tragen hat, wenn dieser bei einem berechtigten Schadenersatzanspruch der Gesellschaft Versicherungsschutz unter der D&O-Unternehmenspolice genießt. Die Höhe der Versicherungssumme sollte dem 1,5fachen der jährlichen Festvergütung des Vorstands entsprechen. Damit D&O-Selbstbehaltsversicherungen im Versicherungsfall auch funktionieren, sind diverse Kriterien zu berücksichtigen: Unter anderem ist eine regelmäßige Überprüfung der Versicherungssumme und entsprechende Anpassung, insbesondere bei Gehaltserhöhungen, unabdingbar.

Wer ist versichert?

Hierbei handelt es sich um einen persönlichen Versicherungsschutz für den Manager, bei dem er selber Versicherungsnehmer wird.

Versichert ist ausschließlich der  jeweilige Vorstand der Aktiengesellschaft in dieser Funktion. Entspricht eine börsennotierte Aktiengesellschaft dem Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) vollständig, sollten auch die Aufsichtsräte den Abschluss eine solcher Police in Betracht ziehen.

Vorstände von Gesellschaften, auf die wegen gesetzlicher Verweisungen das deutsche Aktienrecht anwendbar ist (z.B. SE, VVaG, etc.) oder vom Selbstbehalt betroffene Organe „öffentlicher“ Unternehmen (z.B. Stadtwerke, Messebetriebe oder Flughäfen), die sich dem Public Corporate Governance Kodex (PCGK) unterworfen haben, sollten auch die Platzierung einer D&O-Selbstbehaltsversicherung erwägen.

Wer versichert?

Es liegt nahe, dass die D&O-Selbstbehaltspolice bei dem Versicherer eingekauft wird, bei dem auch die D&O-Konzernversicherung besteht. Nahezu jeder Versicherer, der D&O-Versicherungen anbietet, kann auch darauf abgestimmte D&O-Selbstbehaltsversicherungen zur Verfügung stellen. Bei der Ausgestaltung der Versicherung sind verschiedene Kriterien zu beachten, so dass es unter Umständen sogar Sinn machen kann, die D&O-Selbstbehaltspolice bei einem anderen Versicherer als der D&O-Konzernversicherung zu platzieren (auch wenn es dadurch „auf den ersten Blick“ komplizierter wird).

Persönliche D&O-Versicherung (Individual-D&O)

Was ist versichert?

Der Versicherungsschutz ist vergleichbar mit dem einer D&O-Konzernversicherung. Wesentlicher Unterschied ist, dass lediglich eine Person versichert ist und keine andere Person auf diese Versicherungssumme zugreifen kann.

 

Wird einem Manager die Verletzung von Pflichten vorgeworfen und ein Anspruch auf Ersatz des durch die vorgeworfene Pflichtverletzung entstandenen Vermögensschadens gestellt (Versicherungsfall), ist es die Aufgabe des D&O-Versicherers die Haftungsfrage zu prüfen, unberechtigte Ansprüche gegen den Manager abzuwehren und – sollte die Abwehr nicht gelingen – den Schadenersatz für den Manager zu leisten.

 

Ergänzend zu diesen typischen Funktionen einer Haftpflichtversicherung gibt es in aller Regel weitere Deckungsbestandteile, die den Manager in bestimmten Situationen schützen können (z.B. Übernahme der Rechtskosten bei vorzeitiger Beendigung des Anstellungsvertrages im Vorfeld eines Schadenersatzanspruchs, Strafrechtsschutz, Kosten zur Minderung von Reputationsschäden, etc.).

Wer ist versichert?

Versicherte Person (und Versicherungsnehmer) ist ausschließlich der  jeweilige  Manager in der benannten versicherten Funktion.

Wer versichert?

Von der Vielzahl der D&O-Versicherer in Deutschland gibt es derzeit ca. eine Hand voll Versicherer, die in der Lage sind, D&O-Individualversicherungen anzubieten. Demnach erreichen die derzeit „pro Person“ verfügbaren Versicherungssummen noch nicht annähernd die Höhe, die Unternehmen einkaufen können.

Die Persönliche D&O-Versicherung eignet sich für Manager, die selbst – zusätzlich zu einer bestehenden (aber vermeintlich nicht ausreichenden) D&O-Konzernversicherung oder weil keine D&O-Versicherung für das Unternehmen besteht – vorsorgen wollen.

 

Der Vertrag wird von der natürlichen Person persönlich abgeschlossen. Somit stehen die Leistungen aus dem Vertrag ausschließlich ihr zur Verfügung und müssen – anders als in der D&O-Versicherung, die vom Unternehmen für alle versicherten Personen abgeschlossen wird – nicht mit anderen „geteilt“ werden.

Persönliche D&O-Versicherung für Chief Restructuring Officer

In vielen Fällen ist D&O-Konzernversicherung eines Unternehmens in der Krise nicht mehr werthaltig und/oder mit Schadenfällen bereits belastet.

 

Die Persönliche D&O-Versicherung für Chief Restructuring Officer (CRO) wird daher zum persönlichen Schutz vom Interimsmanager in vorinsolvenzlichen bzw. außergerichtlichen Restrukturierungssituationen, abgeschlossen und steht im Anschluss an die gegebenenfalls vorhandene Konzerndeckung.

Was ist versichert?

Der Versicherungsschutz ist vergleichbar mit dem einer D&O-Konzernversicherung. Wesentlicher Unterschied ist, dass lediglich eine Person versichert ist und keine andere Person auf diese Versicherungssumme zugreifen kann.

Wird einem Interimsmanager die Verletzung von Pflichten vorgeworfen und ein Anspruch auf Ersatz des durch die vorgeworfene Pflichtverletzung entstandenen Vermögensschadens gestellt (Versicherungsfall), ist es die Aufgabe des D&O-Versicherers die Haftungsfrage zu prüfen, unberechtigte Ansprüche gegen den Manager abzuwehren und – sollte die Abwehr nicht gelingen – den Schadenersatz für den Manager zu leisten.

Ergänzend zu diesen typischen Funktionen einer Haftpflichtversicherung gibt es in aller Regel weitere Deckungsbestandteile, die den Manager in bestimmten Situationen schützen können (z.B. Strafrechtsschutz, Kosten zur Minderung von Reputationsschäden, etc.).

Interimsmanager haben typischerweise keinen Anstellungsvertrag mit dem Unternehmen für das sie tätig sind. Formell handelt es sich in aller Regel um Beratungsverträge: je nach Umfang des Beratungsvertrags ist zu prüfen, ob ergänzend zur Persönlichen CRO D&O-Versicherung eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für Beratungsleistungen notwendig ist.

Wer ist versichert?

Versicherbar sind Interimsmanager von Unternehmen in vorinsolvenzlichen bzw. außergerichtlichen Restrukturierungssituationen (Chief Restructuring Officer, Sanierungsgeschäftsführer, Liquidationsgeschäftsführer u.ä.). In rechtlicher Hinsicht sollte eine „organähnliche“ Funktion ausgeübt werden (Geschäftsführer, Vorstand, Generalbevollmächtigter, etc.). Versicherte Person (und Versicherungsnehmer, ggf. aber nicht Prämienzahler) ist in der Regel ausschließlich der  jeweilige Interimsmanager in der benannten versicherten Funktion.

Wer versichert?

Von der Vielzahl der D&O-Versicherer in Deutschland gibt es derzeit knapp eine Hand voll Versicherer, die in der Lage sind CRO D&O-Individualversicherungen anzubieten. Demnach erreichen die derzeit „pro Person“ verfügbaren Versicherungssummen noch nicht annähernd die Höhe, die Unternehmen einkaufen können. Unter Umständen kann über typische „Exzedentenversicherer“ weiterer Versicherungsschutz eingekauft werden.

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