Wenn der Staatsanwalt klingelt

Kein Unternehmensstrafrecht in Deutschland - es wird immer gegen Personen ermittelt

Im Ausland können auch juristische Personen beklagt werden

Verdachtsmomente genügen, um strafrechtliche Ermittlungen auszulösen

Versichert sind alle für das Unternehmen tätige Personen

Ein Schadenfall kostet schnell einen sechsstelligen Betrag

Das deutsche Strafrecht kennt zurzeit noch kein Unternehmensstrafrecht, in Strafsachen wird deshalb immer gegen natürliche Personen (z.B. Geschäftsführer oder Vorstände) ermittelt.

 

Im Ausland hingegen, kann auch das Unternehmen selbst im Visier von strafrechtlichen Ermittlungen stehen. Dabei kann schon der bloße Verdacht einer Straftat den guten Namen eines Unternehmens oder einer Führungskraft beschädigen und gravierende finanzielle Folgen haben.

 

Die Strafrechtsschutzversicherung umfasst alle Aktionsbereiche des Unternehmens und versichert alle Verantwortungsträger und Mitarbeiter, gegen die im Rahmen ihrer Tätigkeit ein Straf- oder Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet wird. Das strafrechtliche Umfeld hat sich sowohl für die Unternehmen als auch die handelnden Personen in den letzten Jahren gravierend verschärft.

 

Es ist zu beobachten, dass sich Vorwürfe und Anzeigen (oft durch Neider oder Wettbewerber) in den genannten Bereichen häufen. Neben einem möglicherweise entstehenden Imageschaden für Unternehmen und betroffene Personen entsteht auch ein hohes finanzielles Risiko durch die Kosten für Verteidigung: Gutachten und Verfahren können selbst bei mittelständischen Unternehmen schnell einen sechsstelligen Betrag erreichen.

Vermögensdelikte, insb. Subventionsbetrug

Korruptionsstrafrecht

Bilanzstrafrecht

Steuerstrafrecht

Insolvenzstrafrecht

Umweltstrafrecht

Wettbewerbsstrafrecht

Gewerblicher Rechtsschutz

Ordnungswidrigkeiten

Außenwirtschaftsstrafrecht

Internationales Strafrecht

  • Durch den Abschluss einer Strafrechtsschutz-Versicherung erhalten Sie Zugang zu spezialisierten Strafverteidigern
  • Eine kostenfreie telefonische Beratung (24/7 ) durch einen erfahrenen Strafverteidiger im Ernstfall gehört zum Leistungsumfang
  • Der Versicherer übernimmt sämtliche Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Strafverfahren – unabhängig davon, ob dieses gegen ein versichertes Unternehmen oder eine versicherte Person eingeleitet wird.

Reputationsverlust

Der Reputationsverlust für die versicherte Person kann immens sein, so dass eine aktive Abwehr in vielen Fällen (schon vor dem Eintritt des Versicherungsfalls) betrieben werden muss.

Was ist versichert?
Prüfung der Haftpflichtfrage, Abwehr unberechtigter sowie Befriedigung berechtiger Ansprüche

Wird einem Manager die Verletzung von Pflichten vorgeworfen und ein Anspruch auf Ersatz des durch die vorgeworfene Pflichtverletzung entstandenen Vermögensschadens gestellt (Versicherungsfall), ist es die Aufgabe des D&O-Versicherers die Haftungsfrage zu prüfen, unberechtigte Ansprüche gegen den Manager abzuwehren und – sollte die Abwehr nicht gelingen – den Schadenersatz für den Manager zu leisten.

Prämienschuldner ist das versicherte Unternehmen, aber Bezugsberechtigte sind immer die versicherten Personen

Das Bezugsrecht im Versicherungsfall haben also die Manager selbst. Dem Unternehmen stehen im Versicherungsfall, obwohl es in vielen Fällen selbst der Anspruchsteller ist und die Prämie bezahlt, keine Rechte zu (Ausnahme: Vereinzelt beinhalten D&O-Unternehmensversicherungen Deckungsbestandteile, die auch dem Unternehmen selber als sog. Entity-Deckung zur Verfügung stehen können). Die Kosten des Unternehmens für die rechtliche Verfolgung von Managern sind vom Unternehmen selbst zu tragen und auch nicht anderweitig versicherbar.

Ergänzung des Haftpflichtschutzes durch weitere Deckungsbausteine

Ergänzend zu diesen typischen Funktionen einer Haftpflichtversicherung gibt es in aller Regel weitere Deckungsbestandteile, die den Manager in bestimmten Situationen schützen können (z.B. Übernahme der Rechtskosten bei vorzeitiger Beendigung des Anstellungsvertrages im Vorfeld eines Schadenersatzanspruchs, Strafrechtsschutz, Kosten zur Minderung von Reputationsschäden, etc.).

Wer ist versichert?
Pauschale Versicherung für alle Organe und Führungskräfte der Unternehmensgruppe - weltweit

Die „klassische“ D&O-Konzerndeckung wird vom Unternehmen zugunsten der versicherten Personen abgeschlossen. Diese sind im Wesentlichen:

Mitglieder von Leitungsorganen (Vorstand, Geschäftsführung, etc.)

Mitglieder von Kontrollorganen (Aufsichtsrat, Beirat, etc.)

Weitere Personenkreise, die eine leitende Funktion bzw. besondere Stellung im Unternehmen haben (Generalbevollmächtigte, Prokuristen, leitende Angestellte, Compliance Officer, etc.)

Der Kreis der versicherten Personen besteht (ohne namentliche Nennung) aus allen Personen, die eine der genannten Funktionen in einem versicherten Unternehmen ausüben. Versicherte Unternehmen sind dabei im Wesentlichen die Versicherungsnehmerin und ihre Tochtergesellschaften weltweit.

Mitversicherung von Fremdmandaten muss im vollen Umfang gegeben sein

Neben der Tätigkeit für ein versichertes Unternehmen, sollte eine D&O-Versicherung auch vollen Versicherungsschutz für sog. „Fremdmandate“ gewähren. Damit sind Tätigkeiten in Drittorganisationen gemeint, die der Tätigkeit einer versicherten Person im Sinne der D&O-Versicherung entsprechen und die auf Weisung eines versicherten Unternehmens wahrgenommen werden, bspw. die Tätigkeit in einem Verband oder einem Joint Venture.

 

Die Deckung steht dabei im Anschluss einer etwaigen eigenständigen D&O-Deckung der Drittorganisation.

Wer versichert?

In Deutschland gibt es mittlerweile eine hohe Anzahl von D&O-Versicherern, derzeit ca. 35. Da Unternehmen aufgrund ihrer globalen Aktivitäten und in Zeiten von Compliance zunehmend auch internationale Versicherungsprogramme (sog. Master- und Lokalpolicen) umsetzen sollten, reduziert sich die Anzahl der möglichen „Führungsversicherer“ realistischerweise auf unter zehn.

Eine Strafrechtsschutz-Versicherung ist heute fester Bestandteil des Versicherungsportfolios eines Unternehmens, sowohl im Mittelstand als auch bei Großunternehmen und Finanzdienstleistern.

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