Die Bedrohung durch organisierte Wirtschaftskriminalität

steigt seit Jahren

Organe müssen ihrer Organisations- und Überwachungspflicht nachkommen

Persönliche Haftung von Organen infolge von nicht ausreichend getroffenen Maßnahmen nimmt zu

Risikomanagement- und Compliance-Systems haben Lücken, die ausgenutzt werden

Viele Schadensfälle passieren bei Tochterunternehmen

Social Engineering nutzt den ``Faktor Mensch`` als Schwachstelle

Die perfekte Organisation existiert nicht. Die Schwächen des eigenen Unternehmens fortlaufend zu identifizieren und daraus geeignete Maßnahmen abzuleiten, ist heute eine der größten Herausforderungen für Unternehmensleiter.

 

Die Implementierung eines Risikomanagement- und Compliance-Systems ist ein erster Schritt. Aber auch diese Systeme haben ihre Lücken, welche durch eigene Mitarbeiter oder Dritte entdeckt und missbraucht werden können. Die Folge sind hohe Schäden durch Straftaten, welche teilweise über Jahre hinweg unbemerkt begangen wurden.

 

Unsere Schadenerfahrung zeigt, dass Schäden oftmals nicht auf Ebene der Muttergesellschaft, sondern bei Tochterunternehmen eintreten. Hier könnte man den Grundsatz ableiten: Je „weiter“ weg das Tochterunternehmen, desto länger dauert es bis der Schaden entdeckt wird – und je länger dieser Zeitraum ist, desto teurer wird es für die Muttergesellschaft.

 

Hinzukommen neue Bedrohungen von immer professioneller werdenden Wirtschaftskriminellen, die gezielt Unternehmen unbemerkt ausspionieren und dann angreifen. Methoden die sich des „Social Engineering“ bedienen, insbesondere der „Fake President“, gehen gezielt die Schwachstellen an: Die Ursache für wirtschaftskriminelle Handlungen wird in der Mehrzahl der Fälle auf ausschließlich bzw. eher in menschlichen Faktoren als in technischen Fähigkeiten oder mangelnden Kontrollen gesehen.

Fake President

Untreue

Unterschlagung

Geheimnisverrat

Täuschung

Betrug

Der gezielte Angriff auf Schwachstellen im Unternehmen hat sich in den letzten Jahres sehr professionalisiert. Während in der Vergangenheit Straftabestände, wie Untreue, Unterschlagung und Betrug durch eigene Mitarbeiter die größten Schadentreiber waren, sind heute Schäden durch Dritte, hier insbesondere Fälle von Identitätsdiebstahl sowie Umleitung von Geldströmen, enorm gestiegen sind.

Laut vieler Studien ist nahezu jedes Unternehmen bereits Opfer von Wirtschaftskriminalität geworden. Öffentlich bekannt werden nur die wenigsten Fälle – schließlich könnte dies auf eine lückenhafte Aufbau- und/oder Ablauforganisation des Unternehmens oder nicht ausreichende Sicherheitsvorkehrungen durch die Geschäftsleitung zurückzuführen sein. Kommt es zu einem bedeutenden Schadenfall, hat dies nicht selten auch persönliche Konsequenzen sowie Schadenersatzansprüche zur Folge.

Was ist versichert?

Versichert sind durch Vertrauenspersonen verursachte Vermögensschäden, die infolge vorsätzlich, unerlaubter Handlungen wie z.B. Diebstahl, Unterschlagung oder Betrug durch Vertrauenspersonen oder Dritte entstehen. Auch unmittelbare Schäden aufgrund von Computersabotage oder Geheimnisverrat sind versichert.

 

Zusätzlich ersetzen viele Versicherer in gewissem Umfang die Kosten, die bei der Rechtsverfolgung oder der Ermittlung des Schadens entstehen.

Wer ist versichert?

In den Versicherungsschutz sind alle Mitarbeiter und Betriebsangehörigen einbezogen, unabhängig davon, ob sie befristet oder unbefristet in Ihrem Unternehmen beschäftigt sind. Dieser Schutz gilt automatisch auch für Personen, die im Auftrag nur vorübergehend in den Geschäftsräumen tätig sind. Der Schutz gilt weltweit und für alle Filialen und Tochtergesellschaften.

Wer versichert?

Nur eine Hand voll Versicherer zeichnet die Vertrauensschadenversicherung in Deutschland. Bei der Schadenregulierung trennt sich aufgrund der häufig in den Versicherungsbedingungen verwendeten, unbestimmten Rechtsbegriffen schnell die Spreu vom Weizen. Hier muss auch der Versicherungsnehmer dem Versicherer „Vertrauen“ entgegenbringen.

Eine Vertrauensschaden-Versicherung sollte heute fester Bestandteil des Versicherungsportfolios eines Unternehmens, sowohl im Mittelstand als auch bei Großunternehmen und Finanzdienstleistern sein.

Sie haben Fragen zur Vertrauensschaden-Versicherung? 

Kontakt aufnehmen

Sprechen Sie uns an.