FINLEX bietet Unternehmen in 32 Branchen spezialisierte Policen an

Frankfurt. In einem Loft im Erdgeschoss eines Hinterhofhauses im Gutleutviertel liegt das Büro. Hier werden maßgeschneidert für große Konzerne Risiken eingeschätzt und in Versicherungspolicen gegossen. Von einem Team aus vier Gründern und zwei Mitarbeitern. Ob man sich da nicht fühle wie David neben Goliath? Sebastian Klapper, der Geschäftsführer des Insure-Tec-Start-up FINLEX, lacht: „Wir sind eben die Spezialboutique“, erklärt der 32-Jährige. „Wir versuchen, das Risiko des Kunden zu verstehen und den Versicherern zu vermitteln. Wir pflegen eine sehr partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Versicherern.“

Worum es bei dem Start-up geht, sind Vermögenschaden-Haftpflichtversicherungen. Der Name FINLEX setzt sich zusammen aus dem Englischen Begriff „Financial Lines“, der diesen Bereich bezeichnet, und dem Zusatz „Experts“. Das „Lex“ zugleich auch „Recht“ bedeutet, sei ein Wortspiel, das den Gründern passend erschien, als sie sich vor zwei Jahren in die Selbstständigkeit wagten.

Denn in ihrer Arbeit geht es um Recht – um Abwehrkosten und Obliegenheiten, um Deckungsansprüche und die „Pflichten des ordentlichen Geschäftsmanns“. Denn worauf sich ihre „Boutique“ spezialisiert hat, sind Managerhaftpflicht- und sogenannte Cyber-Versicherungen.

In diesem Segment bieten die vier Gründer über 32 Branchen hinweg Industrieunternehmen spezialisierte Policen an – und das über eine Maklerplattform im Internet mittlerweile vollautomatisch. Ein Algorithmus sucht für den Makler, der seinem Kunden die passende Managerhaftpflicht vermitteln will, per Knopfdruck sechs mögliche Alternativen heraus, für Unternehmen bis zu 100 Millionen Euro Umsatz geht das innerhalb von Sekunden.

Dafür muss der Makler zuvor einige Risikomerkmale seines Kunden in der Plattform hinterlegen. Für größere Industriekunden geht der Service noch nicht vollautomatisch. Hier wollten die Versicherer oft einen Plausibilitätscheck haben, das dauere dann einige Tage. Die Bedingungen hat FINLEX zuvor mit den Versicherungsunternehmen ausgehandelt. Mit dabei sind Allianz, Gothaer, Axa und Zurich.

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Quelle: Frankfurter Neue Presse

Maklerbroschüre: Bestände optimieren – Vertrieb stärken

FINLEX – Ihr Financial Lines Experte: Wir bieten Lösungen!

Versicherungsmakler sind heute gefordert, in einem dynamischen und von hohem Wettbewerb geprägten Markt ihre Kunden mit innovativen Ansätzen und flexiblen Strukturen stets von ihrer professionellen Arbeit zu überzeugen.

Die Financial Lines befinden sich derzeit in einer weichen Marktphase. Die Produktlebenszyklen sind kurz und die Prämien „im Keller“. Dies gilt insbesondere in der Managerhaftung (D&O Versicherung). Dennoch sind Financial Lines strategisch sehr wichtige Sparten – denn sie schützen den Manager und/oder das Unternehmen in sensiblen Situationen direkt.

Um auch in diesem Umfeld möglichst unabhängig und dennoch effizient Financial Lines betreuen zu können, stellt FINLEX seinen Kooperationsmaklern eine selbstentwickelte IT-Plattform exklusiv zur Verfügung. Diese ermöglicht es, die ganzheitliche Betreuung von allen Financial Lines – immer dann, wenn Kunden zeitnah mit qualitativ hochwertigen Lösungen versorgt werden müssen. Des Weiteren unterstützt FINLEX bei komplexeren Themen, von der Vertrauensschadenversicherung (VSV/Crime) oder großen internationalen D&O Versicherungsprogrammen bis hin zu Transaktionsversicherungen (W&I-Versicherungen) und Kapitalmarktversicherungen (IPO/POSI-Versicherungen) seine Kooperationsmakler auch direkt.

Maklerbroschüre@FINLEX

 

D&O-Unternehmensversicherung

D&O-Unternehmensversicherung

Eine D&O-Unternehmensversicherung ist heute fester Bestandteil des Versicherungsportfolios eines Unternehmens, sowohl im Mittelstand als auch bei Großunternehmen und Finanzdienstleistern.

Was ist versichert?
Wird einem Manager die Verletzung von Pflichten vorgeworfen und ein Anspruch auf Ersatz des durch die vorgeworfene Pflichtverletzung entstandenen Vermögensschadens gestellt (Versicherungsfall), ist es die Aufgabe des D&O-Versicherers die Haftungsfrage zu prüfen, unberechtigte Ansprüche gegen den Manager abzuwehren und – sollte die Abwehr nicht gelingen – den Schadenersatz für den Manager zu leisten.

Das Bezugsrecht im Versicherungsfall haben also die Manager selbst. Dem Unternehmen stehen im Versicherungsfall, obwohl es in vielen Fällen selbst der Anspruchsteller ist und die Prämie bezahlt, keine Rechte zu (Ausnahme: Vereinzelt beinhalten D&O-Unternehmensversicherungen Deckungsbestandteile, die auch dem Unternehmen selber als sog. Entity-Deckung zur Verfügung stehen können). Die Kosten des Unternehmens für die rechtliche Verfolgung von Managern sind vom Unternehmen selbst zu tragen und auch nicht anderweitig versicherbar.

Ergänzend zu diesen typischen Funktionen einer Haftpflichtversicherung gibt es in aller Regel weitere Deckungsbestandteile, die den Manager in bestimmten Situationen schützen können (z.B. Übernahme der Rechtskosten bei vorzeitiger Beendigung des Anstellungsvertrages im Vorfeld eines Schadenersatzanspruchs, Strafrechtsschutz, Kosten zur Minderung von Reputationsschäden, etc.).

Wer ist versichert?
In den allermeisten Fällen schließt das Unternehmen die Versicherung zugunsten aller Manager pauschal (ohne namentliche Nennung) ab und bezahlt die Versicherungsprämie als steuerlich abzugsfähige Betriebsausgabe (D&O-Unternehmenspolice). Üblicherweise sind die Manager aller Tochtergesellschaften weltweit versichert.

Manager und damit „versicherte Personen“ im Rahmen einer D&O-Versicherung sind typischerweise:

  • Mitglieder von Leitungsorganen (Vorstand, Geschäftsführung, etc.)
  • Mitglieder von Kontrollorganen (Aufsichtsrat, Beirat, etc.)
  • Weitere Personenkreise, die eine leitende Funktion bzw. besondere Stellung im Unternehmen haben (Generalbevollmächtigte, Prokuristen, leitende Angestellte, Compliance Officer, etc.)

In Einzelfällen kann eine D&O-Unternehmenspolice durch „D&O-Nebenprodukte“ ergänzt werden, z.B. eine separate D&O-Unternehmenspolice zugunsten ausgeschiedener Manager oder auch (ausschließlich) zugunsten des Aufsichtsrats, der Manager einer Konzernmuttergesellschaft, etc.

Eine weitere Ausprägung ist die sog. PTL- oder auch Fiduciary-Versicherung. Sie bietet als kombinierte D&O- und E&O-Versicherung speziellen Versicherungsschutz für das rechtlich selbständige Pensionssondervermögen und die handelnden Personen, die mit der Verwaltung und Kontrolle des Pensionssondervermögens des Unternehmens betraut sind.

Wer versichert?

In Deutschland gibt es mittlerweile eine hohe Anzahl von D&O-Versicherern, derzeit ca. 35. Da Unternehmen aufgrund ihrer globalen Aktivitäten und in Zeiten von Compliance zunehmend auch internationale Versicherungsprogramme (sog. Master- und Lokalpolicen) umsetzen sollten, reduziert sich die Anzahl der möglichen „Führungsversicherer“ realistischerweise auf unter zehn.

Expertenwissen

„Pioniergeist und Innovationskraft ja – Experimente nein“

Wir tun nur das, was wir am Besten können: Financial Lines.

FINLEX konzentriert sich ausschließlich auf Vermögensschadenversicherungen und erarbeitet Versicherungslösungen nur für die Risiken und Kundengruppen, die wir inhaltlich auch „durchdrungen“ haben.

FINLEX hat den Anspruch, für alle Risiken und Kundengruppen, proaktiv marktführende, exklusive Versicherungskonzepte zu verhandeln und umzusetzen. Impulse dafür erhalten wir oft von unseren Kunden direkt. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen hierfür in Frage kommenden Versicherern ist die Basis dafür, dass unsere Mandanten Zugang zum bestmöglichen Versicherungsschutz erhalten.

Produktinnovationen machen einen Experten nicht nur aus – sie werden von ihm erwartet. Experte sein, bedeutet aber nicht nur vertriebsorientiert neue Versicherungskonzepte zu entwickeln und in den Markt einzuführen, sondern auch deren tatsächlichen Nutzen (selbst)kritisch zu überprüfen und mit dem vermeintlichen Wissensvorsprung, auf dessen Basis die Produkte entstanden sind, verantwortungsvoll umzugehen.

Ein Versicherungsvertrag behauptet sich erst im Versicherungsfall. Financial Lines Schadenfälle laufen allerdings häufig anders ab als man es von den „klassischen“ Versicherungen gewohnt ist: Sie sind im Thema abstrakter und von den Abläufen her aufgrund der Abhängigkeiten zu anderen Dritten schwieriger zu „managen“. Unterschiedliche Interessenlagen (z.B. bei D&O-Schadenfällen) und komplizierte rechtliche Zusammenhänge erschweren eine zielgerichtete Schadenbearbeitung. FINLEX stellt sicher, dass Versicherungsverträge „sich behaupten können“ und die Versicherer ihre Leistungsversprechen einhalten.

Advisory

Advisory

„Wer alleine arbeitet, addiert. Wer gemeinsam arbeitet, mulitipliziert.“ (arabische Weisheit)

Unser Service für Versicherungsmakler basiert auf der praktischen Erkenntnis, dass in einem weichen und von großem Wettbewerb geprägten Marktumfeld eine effiziente und bedarfsgerechte Betreuung in strategisch wichtigen Versicherungssparten unerlässlich ist. Dies gilt insbesondere für den Bereich der Managerhaftung, da dieser unmittelbar die Entscheidungsträger der Unternehmen betrifft. Insofern ist D&O Türöffner, aber auch gleichzeitig ein Risiko für die Geschäftsbeziehung zum Unternehmen. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Beratung, die laufende Betreuung oder die Schadenbearbeitung hinter den Erwartungen der Unternehmenslenker zurückbleibt.

Der Spagat zwischen guter Betreuung des Kunden, der eigenen Profitabilität und möglichen Interessenkonflikten im Schadenfall stellt dabei für viele Versicherungsmakler eine große Herausforderung dar. Eigene Ressourcen für den Bereich Finacial Lines aufzubauen, ist sehr schwierig. Dies gilt nicht zuletzt auch angesichts der weichen Marktphase und den damit verbundenen sinkenden Courtageeinnahmen.

FINLEX hält für Sie folgende Lösungen bereit, um diesen Spagat zu meistern:

  • Wir stellen unseren Kooperationsmaklern eine onlinebasierte Informations-, Vertriebs- und Platzierungsplattform für den Bereich Financial Lines zur Verfügung.
  • Wir sind Partner, nicht Know-How-Hüter, d.h. wir geben unser Wissen an Sie weiter und tragen zu Ihrer Selbstständigkeit bei.
  • Wir helfen Ihnen in jeder Marktphase über definierte Standards und starke Produkte. Auch so tragen wir zu Ihrer eigenen „Enthaftung“ gegenüber Ihren Kunden bei.
  • Wir gehen transparent mit Courtagen (Vergütung) um und gewähren Ihnen einen fairen Anteil an der Gesamtcourtage, welcher mindestens den marktüblichen Standardcourtagen der Versicherer entspricht.
  • Wir unterstützen optional auch aktiv gegenüber Endkunden, aber nur, wenn es von Ihnen gewünscht ist und dadurch keine Interessenskonflikte zu anderen Partnern entstehen. Ansonsten halten wir uns als Dienstleister im Hintergrund.
Broking

Broking

Innovative Maklertools sind essentiell für modernes und zeitgemäßes Broking. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, stellt FINLEX seinen Kooperationsmaklern über die Maklerplattform praxiserprobte „Handwerkzeuge“ zur Verfügung:
  • Marktführende und mit führenden Versicherern abgestimmte Versicherungsprodukte
  • Moderne Ausschreibungs- und Platzierungssysteme, welche den Zeitaufwand von Maklern von mehreren Stunden auf wenige Minuten reduzieren

Bei der Auswahl unserer Partner, verfolgen wir im Sinne von „best-advice“ grundsätzlich einen Panel-Ansatz. Das heißt, wir verhandeln ein Produkt mit mehreren Versicherern, um dem Makler eine ausreichende Anzahl von Risikoträgern zur Verfügung zu stellen. An die Auswahl der Risikoträger stellen wir hohe Ansprüche. Facilites, welche nur eingeschränkt einen Marktüberblick ermöglichen, lehnen wir ab. Uns ist es wichtig, das beste Ergebnis für unsere Makler zu erreichen und durch einen freien Marktzugang Abhängigkeiten zu minimieren.

Mit unserer FINLEX-Maklerplattform und unseren dynamischen Antragsmodellen entwickeln wir moderne Techniken, die nicht nur den Ausschreibungsprozess und damit den Arbeitseinsatz beim Kooperationsmakler erheblich verkürzen, sondern auch standardisieren, um so Fehler und Haftungsrisiken zu minimieren. Der Makler führt dabei die Ausschreibung selbstständig, erhält dadurch volle Transparenz und kann jederzeit darauf Einfluss nehmen: Zeitersparnis, Transparenz, Qualitätssicherung und Enthaftung des Maklers stehen dabei stets im Vordergrund.

Eigenschadendeckungen für Unternehmen

Eigenschadendeckungen für Unternehmen

Bei der Eigenschadenversicherung fallen versichertes Unternehmen und Begünstigter nicht auseinander, d.h. der Versicherer wickelt den unmittelbaren Schaden direkt mit der Versicherungsnehmerin ab.

Fast zwei Drittel (63 Prozent) der in den letzten zwei Jahren von Wirtschaftskriminalität betroffenen Unternehmen geben als einschlägige Deliktsarten Diebstahl oder Unterschlagung an. 54 Prozent der Betroffenen nennen Betrugs- und Untreuedelikte. Daneben entwickelt sich seit kurzem ein weiterer zukunftsträchtiger Markt rund um die Cyber-Versicherung. Hierbei handelt es sich um eine All-Risk-Police, die sowohl Eigenschäden als auch Drittschäden im Rahmen von Hackerangriffen und Datenverlusten absichert.

Hier bietet FINLEX die folgenden Versicherungsprodukte an, wobei die Cyber-Versicherung aufgrund des umfangreichen Deckungsschutzes eher als Mischprodukt zwischen Eigenschaden- und Haftpflichtversicherung einzuordnen ist.

Beraterhaftung

Beraterhaftung

Der Dienstleistungsbereich stellt in Deutschland rund drei Viertel der Arbeitsplätze und trägt einen Beitrag von 70 Prozent zur gesamten Wertschöpfung bei. Dieser so wichtige Sektor setzt sich dabei aus vielen interessanten und teilweise höchst unterschiedlichen Berufsbildern zusammen, die wiederum eng mit dem produzierenden Sektor verzahnt sind. Auf der einen Seite gibt es viele etablierte und traditionelle Berufsbilder, wie z.B. die der verkammerten Berufe, während auf der anderen Seite, gerade in Zeiten der Digitalisierung, immer wieder neue Dienstleister auf dem Markt kommen. Die jeweiligen Versicherungsmärkte sind dabei entweder seit Jahrzehnten etabliert oder müssen erst an die neu entstehenden Bedürfnisse angepasst werden. Dabei sind Risikoverständnis, Know-How, und der Marktzugang essentiell, um dem anspruchsvollen Klientel und dessen individuellen Risiko gerecht zu werden.

Directors & Officers Versicherung (D&O)

Directors & Officers Versicherung (D&O)

Die zivilrechtlichen Haftungsrisiken der Manager können mit einer Directors & Officers-Versicherung (D&O-Versicherung, auch Managerhaftpflichtversicherung oder Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für Unternehmensleiter) abgesichert werden. Sie ist mittlerweile zu einer Art „Pflichtversicherung“ für jeden Manager geworden. Hierbei haben sich im Laufe der letzten Jahre verschiedene Ausprägungen von D&O-Versicherungen im Versicherungsmarkt etabliert.